Parque Nacional Los Cardones I


Die Anden in Argentiniens Nordosten

Cachi und La Paya


04.11.2024

Der große Kaktus-Nationalpark nahe der argentinischen Stadt Salta ist einmalig. Auf knapp 3.000 Metern Höhe stehen die Kakteen wie überlebensgroße Skuplturen in der Landschaft.

Wer den Nationalpark besuchen möchte, fährt am besten von Salta über die Route 33 in Richtung Payogasta und Cachi. Einige Kilometer vor den beiden Orten und auch drumherum stehen die Kakteen überall. Dazu begeistert die bizzare Wüstenlandschaft mit ihren grauen, braunen und roten Farbtönen. Hier und da weiden Alpacas am Straßenrand.

Die Kakteen sind bis zu sechs Meter hoch und haben einen Durchmesser von locker einem halben Meter. Die Stacheln sind lang und hart wie Zimmermannsnägel. Vorsicht ist angesagt. Es geschen wohl nicht selten tötliche Unfälle.

Parque Nacional Los Cardones I - Blid klicken zum vergrößern.Parque Nacional Los Cardones I - Blid klicken zum vergrößern.
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Ich bin Ende 2024 durch den Nationalpark gefahen und habe zunächst im Örtchen Cachi zwei Nächte verbracht. Der Ort ist touristisch ganz gut erschlossen. Es gibt eine Reihe von Restaurants, Cafés, Geschäfte und Übernachtungen. Alle geben sich viel Mühe, es in der etwas unwirtlichen Gegend schön zu haben.

Ein richtiges Highlight wartete jedoch einige Kilometer außerhalb des Ortes auf mich. Ich bin mit dem Auto ein wenig der Route 40 gefolgt, die bis nach Cafayate führt. Die Straße ist extrem staubig und an vielen Stellen, so war zu lesen, nur mit einem 4x4 zu befahren.

Ich bin mit einem Kleinwagen unterwegs gewesen. Cafayte war somit nicht mein Ziel. Ich wollte lediglich einige hübsche Kakteen ausfindig machen, die sich gut fürs Foto eignen. So kam nach kurzer Zeit an einen Straßenabzweig, der mit La Paya ausgeschildert war in Richtng der Berge führte.

La Paya ist ein winziges Örtchen, das gleich am Eingang eine der schönsten Fincas zu bieten hat, auf denen ich bisher übernachtet habe. Zugehörig ist die Casa de Campo La Paya und eine kleine Bodega mit einem Garten und einem Weinberg drumherum. Das Anwesen besitzt mehrere Zimmer, einen gemeinschaftlichen Wohn- und Essbereich und einen großen Garten. Daneben steht eine kleine Kirche mit einem süßen Park und die Bodega, in der man wunderbar essen kann. Das gesamte Land um La Paya herum lädt zum Wandern und Spazierengehen ein.

Als ich dort war, haben sich zwei Schwestern um den Besitz und die Gäste gekümmert. Der dort servierte Wein wird selbst angebaut und hergestellt, so wie auch alle anderen Speisen, darunter Käse, Wurst, Brot oder Gemüse.

Kurz: ein großartiger Ort für eine Übernachtung oder auch nur einen Tagesausflug von Cachi.